Die Verschränkung von LGBTIQ*-Feindlichkeit und Religion

Autorin: Katrin Hirsch, ehem. Praktikantin der GfbV

Bild: mathiaswasik/Flickr (CC) BY-SA 2.0, „LGBT Solidarity Rally“,  https://www.flickr.com/photos/wasik/31901507003

Die Rechte von LGBTIQ-Menschen werden in den meisten Regionen der Welt immer noch stark eingeschränkt. Oft ist die Ausgrenzung von ihnen mit den Ansichten der dominierenden Glaubensrichtung über queerness verknüpft. Diese Verbindung zwischen Religion und Diskriminierung von LGBTIQ-Menschen und die besondere Situation für queere Menschen, die zudem in den jeweiligen Regionen oder Staaten Minderheiten angehören, soll im Folgenden thematisiert werden.[1]

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Presidents Day 2020: Wie Donald Trump Native Americans entwürdigt & wie sie dagegen ankämpfen

Autorin: Julia Liemann, Praktikantin in der Online Redaktion

Bild: Joe Brusky via Flickr.

Seit Donald Trump als Präsident der USA im Amt ist, hat seine Administration Richtlinien, die die Rechte indigener Völker schützen, zurückgeschraubt und missachtet die Native Americans und deren Souveränität.

Um den Kampf für Indigene Rechte zu unterstützen, müssen wir uns gegen die kontinuierliche Respektlosigkeit und Außerachtlassung der indigenen Gemeinschaften durch die Administration wenden und lernen, wie wir indigene Völker unterstützen können, wenn die Regierung sich weigert, dies zu tun. Die US-amerikanische NGO Cultural Survival hat einige wichtige Punkte zusammengestellt:

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Verfolgung von Christ*innen in China: Der Fall der „Kirche des Allmächtigen Gottes“

Autor: Hanno Schedler, Referent im Referat für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung

Bild: Kirche des Allmächtigen Gottes.

Sophia Bai ist eine chinesische Christin. Sie ist Angehörige der „Kirche des Allmächtigen Gottes“ (KAG) und musste vor der Verfolgung durch die chinesische Regierung aus ihrer Heimat fliehen. Schätzungen zufolge leben in China 82 bis 130 Millionen Christ*innen. Nur ein kleiner Teil von ihnen ist in den fünf offiziell von der Kommunistischen Partei erlaubten Religionsgemeinschaften organisiert. Die Zahl der staatlichen Übergriffe verfünffachte sich zwischen 2017 und 2018.

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Wahlgesetze in den USA benachteiligen Angehörige von Minderheiten

In den USA schließen Wahlgesetze vor allem Angehörige von Minderheiten aus. Sehr zum Vorteil für eine Partei.

Foto: Erik (HASH) Hersman via Flickr

Am 6. November 2018 finden in den USA die sogenannten Midterms statt. Diese Wahlen, bei denen ein Drittel der Senatoren, das gesamte Repräsentantenhaus, einige Gouverneure und die Parlamente der meisten Bundesstaaten neu gewählt werden, sind seit Wochen heiß umkämpft. Sowohl die Demokraten als auch die Republikaner stehen massiv unter Druck. Und der Wahlkampf hört in manchen Bundesstaaten nicht mal bei den Wahlgesetzen auf.

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Worum geht’s eigentlich bei der „Australia Day-Debatte“?

Immer wieder wird darüber gestritten, ob es in der heutigen Zeit noch angemessen ist, jedes Jahr am 26. Januar Australia Day zu feiern. Doch warum eigentlich?

Einige haben vielleicht schon mitbekommen, dass es in den vergangenen Jahren in Australien zu immer heftigeren Debatten rund um den Australia Day gekommen ist. Immer wieder wird darüber gestritten, ob es in der heutigen Zeit noch angemessen ist, jedes Jahr am 26. Januar Australia Day zu feiern. Doch warum eigentlich?

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Die syrischen Dom: Eine unbekannte Volksgruppe auf der Flucht

Hier weitgehend unbekannt, sind die syrischen Dom als Flüchtlinge in der Türkei von doppelter Diskriminierung betroffen.

Foto: idildemir via iStock [Symbolbild]

Fast täglich hören wir von syrischen Flüchtlingen. Sei es in Berichten über ihre Ankunft in Deutschland, in Nachrichten über Fluchtursachen und –wege oder im Zusammenhang mit dem sogenannten Flüchtlingsdeal mit der Türkei. Was dabei nicht beachtet wird ist, dass syrische Flüchtlinge keine homogene Gruppe darstellen. Unter ihnen sind viele Angehörige von Minderheiten: Christen, Yeziden, Assyrer/Aramäer/Chaldäer, Kurden. Und auch Dom.

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Aboriginal People fordern Nationalfeiertag für ALLE Australier

Am anderen Ende der Welt wird der Australia Day gefeiert. Doch der Termin ist seit Jahren heftig umstritten.

Klare Ansage gegen Rassismus in den Straßen von Melbourne. Foto: Melbourne Street Avant-garde via Flickr

Noch immer gibt es nationale Feiertage wie den Kolumbustag (12. Oktober) oder den Australia Day (26. Januar), an denen die „Entdeckung“ Amerikas durch europäische Seefahrer oder eben die beginnende Besiedlung Australiens gewürdigt wird. Doch die Kritik an solchen Feierlichkeiten wird lauter. Auch in Australien.

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Deutschland – ein Rechtsstaat?

Eine kritische Betrachtung zur Abschiebepraxis von Roma

Foto: lomarog via pixabay [Symbolbild]

Zehntausende Roma, Aschkali und Balkan-Ägypter waren vor, während oder im Anschluss an den Konflikt im Kosovo von 1998/1999 gezwungen, vorübergehend Zuflucht in Westeuropa zu suchen. Mit Ende des Kosovokrieges begann die Bundesregierung, den temporäreren Aufenthaltsstatus von zehntausenden  Angehörigen der Volksgruppe nicht zu verlängern und die Betroffenen abzuschieben. Darunter auch viele Kinder, die in Deutschland geboren wurden. Doch ist Abschiebung wirklich die einzige Lösung?

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Deutschland –kein sicheres Herkunftsland

Das neue Asylgesetz der Bundesregierung hat weitreichende Konsequenzen für viele Romakinder, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind.

Foto: Bessi via pixabay [Symbolbild]

Im Oktober 2015 beschloss der Bundestag mit dem neuen Asylgesetz, dass Montenegro, Albanien und der Kosovo als „sichere Herkunftsländer“ gelten. Asylanträge von Menschen mit diesen Nationalitäten werden ohne vorherige Prüfung als „unbegründet“ abgelehnt. Diese Verordnung hat dabei auch weitreichende Konsequenzen für viele Romakinder, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind.

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Aboriginal Australians zu töten ist kein Spiel

Es gibt Momente, in denen man sich fragt, wie Menschen nur auf bestimmte Ideen kommen konnten.

Es gibt Momente, in denen man sich fragt, wie Menschen nur auf bestimmte Ideen kommen konnten. Zum Beispiel, wenn Programmierer ein Spiel entwickeln, in dem man Aboriginal Australians töten kann. GfbV-Referentin für indigene Völker, Yvonne Bangert, rückt die Vorstellungen der Programmierer zurecht.

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