Wenn tibetische Dörfer zugunsten einer Staudamm-Flutung umgesiedelt werden, ist oft unklar, ob ihre Bewohner im Gegenzug ein Gebiet erhalten, auf dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Foto: Tenace10/Wikipedia CC BY-SA 4.0

„Wer auch nur ein Foto vom Inneren Tibets rausschickt, riskiert Freiheit und Leben“

Besuch des Präsidenten der tibetischen Exilregierung in Berlin

Zurzeit weilt Sikyong Penpa Tsering, Vorsitzender der tibetischen Exilregierung [1], in Europa. Er wurde 2021 von den Tibeter*innen im Exil demokratisch zu ihrem Präsidenten gewählt. Im Rahmen seines Besuchs empfingen er und sein Team in Berlin Vertreter*innen unserer Organisation. Während des Treffens berichtete Sikyong Penpa Tsering über die tibetischen Proteste im Bezirk Derge im Februar sowie darüber, welche Auswirkungen diese auf die Meinungsfreiheit haben könnten.

Text: Salome Müller, Mitarbeiterin bei der Zeitschrift „Für Vielfalt“

Foto: Wenn tibetische Dörfer zugunsten einer Staudamm-Flutung umgesiedelt werden, ist oft unklar, ob ihre Bewohner im Gegenzug ein Gebiet erhalten, auf dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Tenace10/Wikipedia CC BY-SA 4.0

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Kontrolliert, verhört, gefoltert. Das Leben eines Uiguren

Im August 2013 steigen zwei Männer aus einem schwarzen VW Santana ohne Nummernschild. Sie befehlen Abduweli Ayup mitzukommen. Er wehrt sich nicht. Ayup weiß, dass sie gekommen sind, um ihn zu verhaften. Er weiß allerdings noch nicht, wie grausam ihre Verhörmethoden sein werden.

Von Leonore Winkler; Foto: Abduweli Ayup, Wikipedia

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Olympische Spiele in einer Diktatur – Sponsored by Allianz Versicherungen

Mit Millionensummen wird sich von multinationalen Unternehmen das Recht erkauft, die Olympischen Spiele finanziell zu unterstützen. Das Sportevent zieht immerhin, wenn nicht gerade eine weltweite Pandemie ist, Millionen von Zuschauer*innen in die Austragungsländer und die Übertragung wird von hunderten Millionen Menschen vor den Bildschirmen verfolgt.

Von Esther Lichtenfeld, Foto: Hanno Schedler/ GfbV 2021

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Drastischer Rückgang der Geburtenrate in Ostturkestan – Ein System gezielter Geburtenkontrolle

Immer mehr ausgewertete Quellen und Daten belegen die systematische und diskriminierende Geburtenkontrollpolitik der chinesischen Führung gegenüber turkstämmigen Muslim*innen in Xinjiang/Ostturkestan. Sie umfasst strenge Geburtenquoten, Zwangsabtreibungen, das erzwungene Einsetzen von Intrauterinpessaren sowie Zwangsterilisationen. Zuletzt hat sich auch das Australian Strategic Policy Institute eingehend mit der Familienplanungsstrategie der chinesischen Führung beschäftigt und offenbart erschreckende Ergebnisse einer solchen Politik: „The crackdown has led to an unprecedented and precipitous drop in official birth-rates in Xinjiang since 2017“.

Von Pia Brunner; Foto: Michael Wong via flickr

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