Von Wölfen umzingelt – Interview mit Salih Gado, einem syrisch-kurdischen Politiker

mehriran.de sprach mit dem syrisch-kurdischen Politiker Salih Gado aus der nord-syrischen Stadt Qamishli, der für ein föderales Syrien eintritt.

Straßenszene in Rojava. Foto: © Kamal Sido

Salih Gado[1], Mitglied der syrisch-kurdischen Allianz aus Qamishli, kommt regelmäßig seit 30 Jahren nach Europa, um von der Situation der Kurden in Nordsyrien, der Kornkammer Syriens, zu berichten und um Unterstützung bei der Umsetzung eines föderalen Systems, in dem alle Volksgruppen gleichberechtigt leben können, zu werben. Salih Gado hat ganz Syrien zu Fuß kennen gelernt und eine Zeit lang in Damaskus gelebt. Helmut Gabel von mehriran.de interviewte ihn mit sprachlicher Unterstützung des Nahostreferenten der Gesellschaft für bedrohte Völker, Kamal Sido.

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Verhaftete Bürgermeister in der Türkei: „Wir sollten ihnen Halt und Kraft geben“

Ehemaliger Oberbürgermeister von Hannover ruft zur Solidarität mit inhaftierten Volksvertretern auf

Foto: pixabay.com (bearbeitet)

Anfang November wurden Selahattin Demirtas, Chef der prokurdischen Oppositionspartei HDP und einer der populärsten Politiker der Türkei, und viele andere seiner Parteikolleginnen und Kollegen, die durch demokratische Wahlen ins türkische Parlament gewählt worden sind, verhaftet. Es war ein weiterer Schlag Erdogans gegen demokratisch gewählte kurdische Repräsentanten. Der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Hannover will das nicht einfach so hinnehmen.

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Wie wird es weitergehen in Syrien?

Die von den Vereinigten Staaten und Russland ausgehandelte Waffenruhe ist gescheitert.

Foto: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen tagt zur Lage in Syrien. © UN Photo/JC McIlwaine

In der nordsyrischen Stadt Aleppo wird wieder gekämpft. Die von den Vereinigten Staaten und Russland ausgehandelte Waffenruhe ist gescheitert. Das syrische System hat unterdessen angekündigt, durch eine Offensive auf Aleppo an, um die Stadt zurückzuerobern. Wie soll es jetzt weitergehen? GfbV-Nahostreferent Kamal Sido kommentiert.

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„Viele Kurden haben an diesem Tag gezittert“

Zur Situation in Nordsyrien nach dem Einmarsch der Türkei

Foto: Kurdishstruggle via Flickr [Symbolbild]

Mit dem Einmarsch der Türkei in Nordsyrien Ende August ist die Lage in dem seit fünf Jahren andauernden syrischen Bürgerkrieg noch komplizierter geworden. Was im ersten Moment wie der „Kampf gegen den Terror“ klingt, hat in der Realität ernsthafte Konsequenzen für die Minderheiten und das kurdische Projekt einer Autonomen Region in Nordsyrien. Welche das sind und was das für die Zukunft bedeuten könnte, darüber diskutierte der GfbV-Nahostreferent mit einem interessierten Publikum in Göttingen.

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Frauen im Krieg – Krieg gegen Frauen

Erschreckende Bilanz nach 15 Jahre UN-Resolution 1325 zum Schutz von Frauen im Krieg.

Foto: Endre Vestvik via Flickr (zugeschnitten)

Am 31. Oktober 2000 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 1325. Sie fordert Akteure auf, die Rechte von Frauen in Kriegs- und Konfliktgebieten zu gewährleisten. Es war das erste Mal, dass im Rahmen der Vereinten Nationen Forderungen laut wurden, Frauen und Mädchen vor Vergewaltigung, Zwangsprostitution und anderen Formen sexualisierter Gewalt zu schützen. Auch sollen gemäß der Resolution mehr Frauen an Friedensverhandlungen beteiligt werden. Die Bilanz nach 15 Jahren sieht jedoch erschreckend aus.

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Ein Land kommt nicht zur Ruhe: Die Verfolgung assyrischer Christen in Syrien

Seit 2011 wird in Syrien gekämpft. Der Arabische Frühling ist in einen Bürgerkrieg eskaliert. Mit dem Aufkommen der Terrororganisation „Islamischer Staat“ hat sich seit 2014 die Lage der Minderheiten in Syrien – und im Irak – dramatisch verschlechtert. Yeziden kämpfen um ihr Leben, kurdische Kämpfer erobern Zentimeter für Zentimeter ihr Land zurück und mehr als 200.000 assyrische Christen sind auf der Flucht vor den Extremisten. Dabei geht es in Syrien mittlerweile sogar um die pure Existenz christlichen Lebens.

Foto: Ankawa.com

Seit 2011 wird in Syrien gekämpft. Der Arabische Frühling weitete sich zu einem Bürgerkrieg aus. Mit dem Aufkommen der Terrororganisation „Islamischer Staat“ hat sich seit 2014 die Lage der Minderheiten in Syrien – und im Irak – dramatisch verschlechtert. Yeziden kämpfen um ihr Leben, kurdische Kämpfer erobern Zentimeter für Zentimeter ihr Land zurück und mehr als 200.000 assyrische Christen sind auf der Flucht vor den Extremisten. Dabei geht es in Syrien mittlerweile sogar um die pure Existenz christlichen Lebens.

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