Proteste in Indien: Die Heldinnen von Neu-Delhis Shaheen Bagh

Indiens neues Staatsbürgerschaftsgesetz soll religiöse Minderheiten vor Verfolgung schützen, doch muslimische Inder*innen sind explizit von der Regelung ausgeschlossen. Seit nun mehr als zwei Monaten wird in der Hauptstadt deshalb demonstriert. Frauen nehmen bei den Protesten eine Schlüsselrolle ein.

Autorin: Natalie Friedl, Praktikantin bei der GfbV

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Verfolgung von Christ*innen in China: Der Fall der „Kirche des Allmächtigen Gottes“

Sophia Bai ist eine chinesische Christin. Sie ist Angehörige der „Kirche des Allmächtigen Gottes“ (KAG) und musste vor der Verfolgung durch die chinesische Regierung aus ihrer Heimat fliehen. Schätzungen zufolge leben in China 82 bis 130 Millionen Christ*innen. Nur ein kleiner Teil von ihnen ist in den fünf offiziell von der Kommunistischen Partei erlaubten Religionsgemeinschaften organisiert. Die Zahl der staatlichen Übergriffe verfünffachte sich zwischen 2017 und 2018.

Von Hanno Schedler, Referent im Referat für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung; Bild: Kirche des Allmächtigen Gottes.

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Brasilien: Ein Land befindet sich im religiösen Wandel

Erneut sorgt Brasiliens Staatspräsident Jair Messias Bolsonaro für Schlagzeilen weltweit: Er ernannte vor kurzem den Anthropologen und evangelikalen Missionar Ricardo Lopes Dias zum neuen Leiter für den Bereich „Unkontaktierte Völker“ in der Indigenen-Behörde Funai. Demzufolge sollen über 100 freiwillig abschieden lebende indigene Völker Brasiliens unter seinem Schutz stehen. Dias arbeitete von 1997 bis 2007 für die „New Tribes Mission“.

Autorin: Özge Özden, Praktikantin im Referat für Indigene Völker; Bild: Steve Martinez via Flickr.

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