Licht ins Dunkel bringen – Gewalt gegen Frauen aus Minderheiten thematisieren: Eine Bilderreihe

Heute, am 25. November, ist der Internationale Tag gegen Gewalt gegen Frauen. Da kommt oft die Frage auf: „Jede Form von Gewalt ist schlecht, warum muss es dann eigentlich extra einen Tag gegen Gewalt gegen Frauen geben?“ Weil Gewalt, die Frauen betrifft, oft nicht nur das Leben einer Frau zerstört, sondern oft darauf abzielt, ganze Gemeinschaften zu zerrütten. Dies ist verstärkt der Fall bei Gewalt gegen Frauen, die Minderheiten angehören. Eine effektive Strafverfolgung, Vermeidung und die Reintegration der Opfer ist jedoch oft schwierig; denn Gewalt gegen Frauen und besonders der Begriff der „sexualisierten Gewalt“ sind nicht klar definiert. Dadurch bleiben viele Taten ungeahndet und Opfer werden alleine gelassen.

Autorin: Lina Stotz, GfbV-Referentin für ethnische, sprachliche und religiöse Minderheiten mit Zeichnungen von Jana Siebert und Lina Stotz

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Jin Jiyan- „Die Frau ist Leben“

Am 3. Mai 2019 wurde im Theater in Mönchengladbach das Stück „Jin Jinyan – Der Aufbruch“ aufgeführt. Erzählt wird die Geschichte der Yeziden und Yezidinnen im Sinjar, die 2014 vom IS angegriffen wurden, und des Aufbruchs des yezidischen Volkes. Aufbruch – damit ist die Flucht der Yezid*Innen vor dem Genozid und auch ihre heutige Lage zu verstehen, denn für viele beginnt nach der weitestgehenden Vertreibung des IS ein neues Leben. Die Schweizerin Anina Jendreyko, die selbst lange in kurdischen Gebieten gelebt und gearbeitet hat, hat das Stück inszeniert.

von Theresa Meyer

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Kein Platz für Frauenrechte im Iran

Im Iran protestieren wieder Menschen lautstark. Es sind die heftigsten Proteste seit der „Grünen Revolution“ 2009. Gründe für den Protest gibt es viele, doch schon jetzt ist eine Frau zum Symbol der Iran-Proteste geworden. Sie hatte ihr Kopftuch abgenommen und es wie eine Fahne geschwenkt. In den Sozialen Medien wird sie seitdem als Ikone gesehen, die sich gegen die anhaltende Diskriminierung der Frauen in der Islamischen Republik zur Wehr setzt. Denn dort ist bis heute kein Platz für Frauenrechte.

von Parvaneh Ghorishi

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#‎янебоюсьсказать: Ein #Aufschrei geht durchs russischsprachige Internet

Tabus werden gebrochen, die Gesellschaften herausgefordert: Frauen aus allen Ländern der ehemaligen Sowjetunion schreiben in den Sozialen Medien über Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt. Das Ausmaß ist entsetzlich groß. Durch die Veröffentlichungen entsteht erstmals ein Raum des Verständnisses und der Unterstützung der Frauen untereinander.

von Sarah Reinke; Foto: pixabay.com

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„Als Roma-Frau kriege ich sowieso keinen Job“

Momentan verhandelt die Regierung über die letzten Details des neuen Prostitutionsgesetzes in Deutschland, das Anfang Juli vom Bundestag verabschiedet werden soll. Das Gesetz soll Prostitution stärker regulieren. Ein notwendiger Schritt, denn auch in Deutschland werden bisher viele Angehörige von Minderheiten, besonders auch Roma, zur Prostitution gezwungen. Für diese Roma-Frauen ist es besonders schwer, aus den Fängen der Menschenhändler zu entkommen. Die Organisation SOLWODI versucht zu helfen.

Foto: Rhythmuswege via pixabay [Symbolbild]Weiterlesen »