Türkei soll Kurden mit Chemiewaffen getötet haben

Laut einem Artikel auf Spiegel Online soll die türkische Armee im Kampf gegen kurdische Rebellen Chemiewaffen eingesetzt haben. Die 8 Opfer, vermutlich PKK-Kämpfer, sind auf Fotos zu sehen, die Menschenrechtsaktivisten im März einer deutschen Menschenrechtsdelegation aus Türkei-Experten, Journalisten und Politikern der Linkspartei übergaben. Sie sollen verbrannte, verstümmelte und verätzte Körperteile zeigen und Leichen, die kaum noch als solche zu erkennen sind. Dies bestätigen Gutachten von Hans Baumann, einem deutschen Bildfälschungsexperten, der die Authentizität der Fotos verifiziert hat und ein rechtsmedizinisches Gutachten des Hamburger Universitätsklinikums. Die acht Kurden starben mit hoher Wahrscheinlichkeit „durch den Einsatz chemischer Substanzen“. Weiterlesen »

Leyla Zana, Verfechterin für Frieden und Freiheit der Kurden in der Türkei, wurde von türkischen Gericht verurteilt

Ein türkisches Gericht hat die bekannteste kurdische Politikerin und Menschenrechtlerin Leyla Zana am 08.04. 2010 in Diyarbakir wegen „Verbreitung terroristischer Propaganda“ zu drei Jahren Haft verurteilt. Dies ist die Strafe dafür, dass Leyla Zana auf einer Konferenz in London 2008 mit einem Satz die Rolle des inhaftierten PKK-Chefs Abdullah Öcalan als „“Identifikationsfigur“ für viele Kurden in der Türkei betont haben soll. Frau Zana und ihr Anwalt waren bei der Urteilsverkündung nicht anwesend.

Foto: GfbV-Archiv

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