Kolumbien: Grüne Energiewende auf Kosten der Wayúu

Ihre Vorfahren hätten immer gesagt: Die Wayúu seien nichts ohne ihr Land. Ohne ihr Land würde es niemals Frieden für sie geben, das erzählt mir Juana Rita Velázquez, oder „Tita“, als wir gemeinsam am Frühstückstisch ihrer Rancheria in La Guajira sitzen, einer von Sonne und Wind gezeichneten Halbwüste im Norden Kolumbiens.

Text und Fotos: Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker und Natalia Otalora
Redaktion: Stefanie Grolig und Myriam Givens, Digitale Kommunikation

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Geflüchtete im Sudan: Von der Welt vergessen

Im Sudan findet gerade die größte Vertreibungskrise der Welt statt. Schon vor dem aktuellen Konflikt lebten viele Menschen als Binnenvertriebene oder Geflüchtete. 28 Prozent der Menschen, die vor April 2023 bereits vertrieben waren, mussten erneut fliehen [1]. Sie kommen in Unterkünften innerhalb und außerhalb des Sudans unter. Über die Erlebnisse von Geflüchteten, vor allem Frauen und Mädchen, haben wir mit einer der Gründerinnen der Bana Group, einer sudanesischen Hilfsorganisation gesprochen.

Text: Paula Fischer, Praktikantin im Menschenrechtsreferat
Symbolfoto: Darfur 2015, Hamid Abdulsalam/Unamid

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Wenn tibetische Dörfer zugunsten einer Staudamm-Flutung umgesiedelt werden, ist oft unklar, ob ihre Bewohner im Gegenzug ein Gebiet erhalten, auf dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Foto: Tenace10/Wikipedia CC BY-SA 4.0

„Wer auch nur ein Foto vom Inneren Tibets rausschickt, riskiert Freiheit und Leben“

Besuch des Präsidenten der tibetischen Exilregierung in Berlin

Zurzeit weilt Sikyong Penpa Tsering, Vorsitzender der tibetischen Exilregierung [1], in Europa. Er wurde 2021 von den Tibeter*innen im Exil demokratisch zu ihrem Präsidenten gewählt. Im Rahmen seines Besuchs empfingen er und sein Team in Berlin Vertreter*innen unserer Organisation. Während des Treffens berichtete Sikyong Penpa Tsering über die tibetischen Proteste im Bezirk Derge im Februar sowie darüber, welche Auswirkungen diese auf die Meinungsfreiheit haben könnten.

Text: Salome Müller, Mitarbeiterin bei der Zeitschrift „Für Vielfalt“

Foto: Wenn tibetische Dörfer zugunsten einer Staudamm-Flutung umgesiedelt werden, ist oft unklar, ob ihre Bewohner im Gegenzug ein Gebiet erhalten, auf dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Tenace10/Wikipedia CC BY-SA 4.0

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80. Jahrestag der Deportation der Tschetschen*innen

Vor 80 Jahren, am 23. Februar 1944 wurde das Volk der Tschetschen*innen und Ingusch*innen kollektiv von der Roten Armee nach Zentralasien, besonders ins heutige Kasachstan deportiert. Mehr als die Hälfte der Deportierten kam während oder in den ersten Jahren nach der Deportation ums Leben. Eine tschetschenische Freundin der GfbV-Referentin Sarah Reinke, die als Migrantin im europäischen Ausland leben muss, hat diesen Text zum Jahrestag der Deportation verfasst.

Autor*in: Anonym
Foto: tjabeljan via Flickr (CC BY 2.0).

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Lebin Ding über Chinas Menschenrechtslage:„Helfen Sie, meinen Vater aus illegaler Haft zu befreien!“

Der gebürtige Chinese Lebin Ding ist 35 Jahre alt, arbeitet in einer Anwaltskanzlei in Berlin und studiert Jura an der Humboldt-Universität. In seine Heimat China kann er momentan nicht zurück, weil seine Eltern dort als Staatsfeinde verfolgt werden. Nun bittet er Menschen in Europa um besondere Hilfe – denn sein Vater sitzt aktuell im Gefängnis und auch seine Mutter ist in Gefahr.

Ein Interview von mit freundlicher Genehmigung von Christiane Abendroth mit Lebin Ding; Fotos: Lebin Ding

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