Saudi-Arabien: Religionsgelehrter soll zu Gruppenvergewaltigung in Syrien aufgerufen haben

Der wegen frauenfeindlicher Propaganda umstrittene Religionsgelehrte Mohammed al-Arifi soll Meldungen vom Arbeitskreis Menschenrechte und EuropeNews zufolge eine Fatwa (religiöses Rechtsgutachten) erlassen haben, die zu Gruppenvergewaltigung von Frauen und Mädchen in Syrien aufruft. Damit die “Krieger des Islams“ in Syrien wegen des Fehlens sexueller Freuden nicht kriegsmüde werden, soll der Kleriker aus Saudi-Arabien nur einige Stunden andauernde “Geschlechtsverkehr Ehen“ vorgeschlagen haben.

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Vor 20 Jahren erschütterten die Mykonos-Morde Deutschland

Berlin, 17. September 1992. In dem griechischen Restaurant „Mykonos“ treffen sich Dr. Sadegh Scharafkandi und seine Begleiter und Freunde nach dem Kongress „Sozialistische Internationale“ mit Exiliranern zum politischen Gedankenaustausch. Gegen 23 Uhr stürmen zwei von Iran beauftragte Maskierte das Restaurant und schießen auf die Männer. Scharafkandi und seine Begleiter, der Europavertreter der Demokratischen Partei Kurdistan/Iran (DPKI) Abdoli, der Deutschlandvertreter Ardalan sowie der kurdische Dolmetscher Nouri Dehkordi, werden mit insgesamt 28 Schüssen ermordet. Zwei weitere Personen, der Wirt und ein Gast, werden schwer verletzt.

Von Deborah Zocher

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„Syrien ein Jahr nach Beginn des Aufstands – Eine Analyse der aktuellen Lage“ mit Dr. Kamal Sido

Am Mittwoch dem 21. März fand im Victor-Gollancz-Haus für Menschenrechte der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Diskussionsabend unter dem Motto „Syrien ein Jahr nach Beginn des Aufstands – Eine Analyse der aktuellen Lage“ statt.
Dr. Kamal Sido der Nahostreferent der GfbV stellte die aktuelle Lage in Syrien dar.

Von Lennard Schlöffel; Foto: GfbV-Archiv

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Vermittlungsversuch Annans neue Chance für Syrien

Der frühere UNO-Generalsekretär Kofi Annan ist zum Syrien-Sondergesandten der UN und der Arabischen Liga ernannt worden. „Ziemlich bald“ werde er nach Damaskus reisen, um mit dem Regime zu verhandeln. Er will auf ein sofortiges Ende der Gewalt drängen und sich für eine friedliche Lösung stark machen. Ob das Regime zu Verhandlungen bereit ist oder es sogar zu einem Treffen mit Assad kommt, ist noch unklar. In den vergangenen Tagen verstärkte es seine Angriffe auf Homs und andere Städte des Widerstandes.

Von Lennard Schlöffel

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Türkei: Kurden boykottieren Moscheen für das Recht auf ihre Muttersprache

Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) jetzt erfahren hat, kündigte der Präsident des türkischen Amtes für Religionsangelegenheit (Diyanet), Mehmet Gormez an, dass seine Behörde die Freitagsgebete, die in den historischen Istanbuler Moscheen gehalten werden, für ausländische Touristen ins Englische übersetzt werden: „Es ist wichtig, dass die Touristen wissen, was in den Moscheen auf Türkisch gesagt wird“. Diyanet kontrolliert den islamischen Glauben und verwaltet alle ihm unterliegenden Moscheen, auch die in Deutschland.

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