Die lange Suche von Kindern und ihren Müttern

Chile: Illegale Adoptionen von indigenen Kindern

Autor*innen: Regina Sonk in Gesprächen mit Alina Rodenkirchen und María Diemar

Die chilenische Organisation „Hijos y Madres del Silencio“ (deutsch etwa: Kinder und Mütter der Stille) hilft Müttern und Kindern bei der Suche nacheinander. Bereits mehr als 250 Familien konnte sie zusammenbringen. Kontakt: hmdelsilencio@gmail.com
Foto: © Hijos y Madres del Silencio

Chiles Diktatur wirkt nach: Tausende heute erwachsene Adoptivkinder suchen ihre Wurzeln im chilenischen Süden. Denn in den 1970er und 1980er Jahren wurden sie gestohlen, als Kleinkinder, oft im Säuglingsalter, gegen den Willen ihrer Mütter zur Adoption freigegeben. Über Adoptionsagenturen wurden sie an Familien in Europa verkauft. Heute fordern Betroffene Aufklärung und juristische Aufarbeitung.

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