Ausgeliefert – Notizen zu einer Verhaftung

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Es ist ein Anruf, eine Nachricht, ein persönlicher Kontakt. Es ist eine Verhaftung, ein Verschwundensein, ein Nichtwissen. Es ist der Moment, in dem wir in unserer Menschenrechtsarbeit die Abgründe sehen. Und in dem wir versuchen, alles in Bewegung zu setzen, was wir in Bewegung setzen können. Sarah Reinke, die langjährig bei uns als GUS-Referentin gearbeitet hat, beschreibt genau so einen Fall.

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#‎янебоюсьсказать: Ein #Aufschrei geht durchs russischsprachige Internet

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Tabus werden gebrochen, die Gesellschaften herausgefordert: Frauen aus allen Ländern der ehemaligen Sowjetunion schreiben in den Sozialen Medien über Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt. Das Ausmaß ist entsetzlich groß. Durch die Veröffentlichungen entsteht erstmals ein Raum des Verständnisses und der Unterstützung der Frauen untereinander.

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Gerüchte oder Verzweiflung: Was steckt hinter dem Anstieg der Flüchtlingszahlen aus Tschetschenien?

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Ende Mai meldete die Zeitung „Die Welt“, dass die Flüchtlingszahlen aus Russland angestiegen seien: „Nach Zahlen des Bundesinnenministeriums gaben zwischen Januar und 23. Mai 82,3 Prozent der russischen Erstantragssteller unter ethnischer Zugehörigkeit „tschetschenisch“ an.“ Bei den Folgeanträgen lag der Anteil von Tschetschenen sogar bei 87,2 Prozent. Doch woran liegt der plötzliche Anstieg?

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