Buchrezension: Edna O’Brien – Das Mädchen

„Ich war einmal ein Mädchen, aber ich bin es nicht mehr. Ich rieche. Bin voller getrocknetem, verkrustetem Blut, und mein Kleid ist zerfetzt. Mein Inneres ein Morast“ – so beginnt der Roman „Das Mädchen“ von Edna O’Brien (Hoffmann und Campe Verlag, 2020). Die irische Schriftstellerin schreibt über die Entführung der Schulmädchen in Nigeria im Jahr 2014. Um das Schicksal besser verstehen zu können, reiste die 90-Jährige in den Nordosten Nigerias. Daraus entstand ein so starker Roman, der die Leser*innen nicht mehr loslässt.

Von Caroline Siems, GfbV-Referentin für digitale Kommunikation; Foto: GfbV-Archiv

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Indigene Menschenrechtsverteidigerinnen trotzen Bedrohungen

Sich für Menschenrechte einzusetzen – das reicht in vielen Regionen der Welt schon aus, um in Gefahr zu geraten. Während sich engagierte Frauen zusätzlich geschlechtsspezifischen Bedrohungen gegenübersehen, sind indigene Frauen besonders gefährdet. Dennoch gibt es viele indigene Aktivistinnen, die allen Widrigkeiten trotzen und sich aktiv und laut für ihre Rechte einsetzen.

Von Linda Fiene, GfbV-Referentin in Berlin; Foto: GfbV-Archiv

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„Als Roma-Frau kriege ich sowieso keinen Job“

Momentan verhandelt die Regierung über die letzten Details des neuen Prostitutionsgesetzes in Deutschland, das Anfang Juli vom Bundestag verabschiedet werden soll. Das Gesetz soll Prostitution stärker regulieren. Ein notwendiger Schritt, denn auch in Deutschland werden bisher viele Angehörige von Minderheiten, besonders auch Roma, zur Prostitution gezwungen. Für diese Roma-Frauen ist es besonders schwer, aus den Fängen der Menschenhändler zu entkommen. Die Organisation SOLWODI versucht zu helfen.

Foto: Rhythmuswege via pixabay [Symbolbild]Weiterlesen »