Samische Rentierhirt*innen zahlen für unsere grüne Wende

Im äußersten Norden Norwegens in der Region Finnmark plant das norwegische Bergbauunternehmen Nussir ASA Kupfer abzubauen. Auf einem wichtigen Weidegebiet der samischen Rentierhirt*innen soll die Mine angesiedelt werden. Der Abfall – bis zu zwei Millionen Tonnen pro Jahr – soll in einem Lachsfjord entsorgt werden. Trotz Einwänden von Umweltorganisationen, Umweltämtern und dem Samiparlament hat die norwegische Regierung das scharf kritisierte Projekt genehmigt.

Von Julia Gouffin; Foto: Nicolas Lafargue on Unsplash

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Eiszeit in Finnland

Die indigene Gemeinschaft der Sami in Finnland ist frustriert. Denn auch wenn es ihnen besser geht als vielen anderen indigenen Gruppen weltweit, ist ihre Situation alles andere als perfekt. Wirtschaftliches Interesse bedroht die Weideflächen ihrer Rentiere – und damit ihre Existenzgrundlage -, ihre Rechte als ethnische Minderheit werden von der finnischen Regierung nicht ernstgenommen und Kleinunternehmen schlagen Profit aus Produkten, die sie in einem schlechten Licht darstellen.

von Nadine Trachim, Janine Siewert und Dietmar Hasse; Foto: MicheleVacchiano via iStock

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