Peru: Indigene kämpfen mit bloßen Händen gegen Öl-Katastrophe im Amazonas

Bei zwei Pipeline-Unfällen verseuchten 5.000 Barrel Öl den Rio Chiriaco in Peru. Der verantwortliche Konzern Petroperú weist die Schuld von sich.

Das peruanische Paradies im Amazonas wurde durch 3.000 Barrel Öl verseucht. Die am Fluss Rio Chiriaco lebenden indigenen Gemeinschaften sind verzweifelt. Foto: mariusz kluzniak via Flickr

Leonardo DiCaprio ist für sein Engagement als Umweltschützer bekannt. Er plädierte in seiner Oscar-Rede für mehr Umweltschutz und twittert immer wieder über das Thema. So machte er kürzlich über den Online-Dienst auf die Pipeline-Unfälle im peruanischen Amazonas-Gebiet aufmerksam. Cian Hartung aus dem GfbV-Referat für indigene Völker erklärt, was dort passiert ist.

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Kolumbustag: Es gibt nichts zu feiern

Vor 522 Jahren „entdeckte“ Kolumbus die Amerikas. Dem Ereignis sind die Feierlichkeiten des 12. Oktobers gewidmet, der in Spanien Nationalfeiertag ist und auch in vielen weiteren Ländern in Lateinamerika zelebriert wird.

Vor 522 Jahren „entdeckte“ Kolumbus die Amerikas. Dem Ereignis sind die Feierlichkeiten des 12. Oktobers gewidmet, der in Spanien Nationalfeiertag ist und auch in vielen weiteren Ländern in Lateinamerika zelebriert wird.

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Politischer Zynismus in Ecuador: Während sich die Regierung bei Indigenen in Sarayaku entschuldigt, wiederholt sich die Geschichte in anderen Teilen des Landes

Der 1.Oktober geht als historisches Ereignis in die Geschichte der indigenen Gemeinschaft der Sarayaku aus dem ecuadorianischen Amazonasgebiet ein. Es ist das erste Mal, dass staatliche Repräsentanten Ecuadors bei einem indigenen Volk öffentlich um Entschuldigung für begangenes Unrecht bitten.

Foto: Wamba Radio

Der 1.Oktober geht als historisches Ereignis in die Geschichte der indigenen Gemeinschaft der Sarayaku aus dem ecuadorianischen Amazonasgebiet ein. Es ist das erste Mal, dass staatliche Repräsentanten Ecuadors bei einem indigenen Volk öffentlich um Entschuldigung für begangenes Unrecht bitten.

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Chile: Nach dem Tod eines Polizisten fürchten Mapuche Eskalation der Gewalt

Temuco,  Chile. Am Morgen des 2. Aprils haben gewaltsame Übergriffe von Polizeieinheiten auf die Mapuche-Gemeinde Wente Winkul Mapu im Süden Chiles stattgefunden. Panzer und Polizeifahrzeuge blockierten nach lokalen Medienangaben die Hauptzufahrtsstraßen. Währendessen durchsuchten und zerstörten Spezialeinheiten den größten Teil der Häuser, setzten Tränengas ein und nahmen drei Mapuche fest. Weiterlesen „Chile: Nach dem Tod eines Polizisten fürchten Mapuche Eskalation der Gewalt“