Der Amazonas brennt – Indigene weiterhin in Gefahr!

Der Regenwald steht in Flammen – dies ist ein jährlich wiederkehrendes natürliches Ereignis, doch dieses Jahr ist ein ganz besonderes mediales Interesse auf den brennenden Regenwald gerichtet, denn trotz zunehmender Klimaschutzmaßnahmen weltweit brennt dieses Jahr viel mehr Wald als in den Jahren zuvor. Was hat das für Folgen, wie kommt es überhaupt dazu und wer steht in der Verantwortung?

Von Jonas Stünkel; Foto: GfbV-Archiv

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Warum will Trump Grönland kaufen?

Ganz Grönland und Dänemark reiben sich heute morgen die Augen: Der amerikanische Präsidenten Donald Trump hat auf Twitter seinen Staatsbesuch in Kopenhagen, der in zwei Wochen stattfinden sollte, kurzerhand abgesagt. Der Hintergrund: Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen (Soz.) hatte das „Angebot“ des Präsidenten abgelehnt, über den Verkauf der weltweit größten Insel, Grönland, zu verhandeln. Mit dem Verweis, Grönland gehöre nicht Dänemark, sondern den Grönländern. Trump as always: Nach beleidigt, folgte die Absage des Besuchs. Die Königin und die erst kürzlich gewählte neue Regierungschefin in Dänemark haben nun unverhofft einen Tag ohne Termine im Kalender.

von Jan Diedrichsen, Bundesvorsitzender der GfbV; Bild: Gage Skidmore via Flickr

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Jair Bolsonaro kündigt den nationalen Konsens für den Schutz von Umwelt und Minderheitenrechten auf

Seit dem 01. Januar ist Jair Bolsonaro Präsident Brasiliens und schon jetzt, gut fünf Monate danach, ist eines klar erkennbar: der Präsident kündigt in Sachen Schutz von Umwelt und Klima, Menschenrechten und indigenen Völkern einen in Jahrzehnten gewachsenen nationalen Konsens bedenkenlos auf. Vor Tabubruch scheut er nicht zurück. Das gilt auch auf internationaler Ebene. Die Mitgliedschaft Brasiliens beim Klimaabkommen von Paris stellt er infrage. Den Welt-Klimagipfel der UN 2019 lud er aus. Er findet im kommenden Dezember in Santiago de Chile statt.

von Yvonne Bangert; Foto: GfbV-Archiv

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„Wir kämpfen gegen den Klimawandel. Wir kämpfen für die ganze Welt!“

Indigene Völker sind die Ersten, die die Folgen des Klimawandels zu spüren bekommen. Ob sie in der Arktis leben oder in den heißen Gebieten Afrikas, ob auf einer Pazifikinsel, im Regenwald Südamerikas oder im hohen Norden Schwedens. Sie alle fühlen die Klimaveränderungen. Indigene Umweltschützer aus aller Welt haben deswegen Hilferufe ihrer Gemeinschaften zum UN-Klimagipfel nach Paris gebracht.

von Michaela Böttcher; Foto: Breno Machado via unsplash

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