Ecuador: Wo es Erdöl gibt, gibt es keine Menschenrechte

Im Osten von Ecuador liegt ein Paradies, dass die ecuadorianische Regierung zerstören will: Das Amazonasgebiet soll nach und nach für Ölförderungen freigegeben werden.

Foto: Flickr/Sara y Tzunki (Cecilia e Francesco)

Im Osten von Ecuador liegt ein Paradies, dass die ecuadorianische Regierung zerstören will: Das Amazonasgebiet soll nach und nach für Ölförderungen freigegeben werden. Diesmal trifft es voraussichtlich Campo Armadillo, auch als Block 55 bekannt. In dem Gebiet, das im Waorani-Territorium liegt, befinden sich unter anderem auch Indigene der Tagaeri-Taromenane, die freiwillig in Abgeschiedenheit leben. Ihre Existenz ist gefährdet. Eduardo Pichilingue von der Nichtregierungsorganisation CDES aus Ecuador hat auf Spanisch einen Aufruf gestartet, um Campo Armadillo zu retten. Christina Korak, Menschenrechtsaktivistin aus Graz, hat ihn übersetzt.

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Kolumbustag: Es gibt nichts zu feiern

Vor 522 Jahren „entdeckte“ Kolumbus die Amerikas. Dem Ereignis sind die Feierlichkeiten des 12. Oktobers gewidmet, der in Spanien Nationalfeiertag ist und auch in vielen weiteren Ländern in Lateinamerika zelebriert wird.

Vor 522 Jahren „entdeckte“ Kolumbus die Amerikas. Dem Ereignis sind die Feierlichkeiten des 12. Oktobers gewidmet, der in Spanien Nationalfeiertag ist und auch in vielen weiteren Ländern in Lateinamerika zelebriert wird.

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Politischer Zynismus in Ecuador: Während sich die Regierung bei Indigenen in Sarayaku entschuldigt, wiederholt sich die Geschichte in anderen Teilen des Landes

Der 1.Oktober geht als historisches Ereignis in die Geschichte der indigenen Gemeinschaft der Sarayaku aus dem ecuadorianischen Amazonasgebiet ein. Es ist das erste Mal, dass staatliche Repräsentanten Ecuadors bei einem indigenen Volk öffentlich um Entschuldigung für begangenes Unrecht bitten.

Foto: Wamba Radio

Der 1.Oktober geht als historisches Ereignis in die Geschichte der indigenen Gemeinschaft der Sarayaku aus dem ecuadorianischen Amazonasgebiet ein. Es ist das erste Mal, dass staatliche Repräsentanten Ecuadors bei einem indigenen Volk öffentlich um Entschuldigung für begangenes Unrecht bitten.

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Ecuador: Yasuní-ITT bangt um deutsche Unterstützung

Regenwald in Ecuador
Regenwald in Ecuador, Foto: Jelena Bellmer
Am 28.09.2010 nahm die GfbV an einem Hintergrundgespräch teil, auf dem die ecuadorianische Ministerin für die Koordination des National- und Kulturerbes, María Fernanda Espinosa, offene Fragen zum Projekt Yasuní-ITT klärte. Diese ecuadorianische Initiative schlägt vor, auf die Förderung von 846 Millionen Barrel Öl zu verzichten und die Ölvorkommen in dem fast 100.000 Hektar großen Gebiet im Südosten des Landes unangetastet zu lassen, wenn die internationale Gemeinschaft im Gegenzug in den kommenden 13 Jahren 2,7 Milliarden Euro (die Hälfte der erwarteten Einnahmen) in einen Anfang August eingerichteten Treuhandfonds des UN-Entwicklungsprogramms UNDP einzahlt. Mit diesem Geld sollen Entwicklungs- und Umweltprojekte in Ecuador gefördert werden.

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