„Es liegt fast ein tödliches Schweigen über der Stadt“

Beobachtungen und Erfahrungen in Diyarbakir

Foto: Bertilvidet-coomonswiki via Wikimedia Commons

Die SPD-Politikerin Heidi Merk war im Februar 2017 in Diyarbakir. Die Stadt, in die sie sich in den 1990er Jahren schon verliebt hat, ist kaum wiederzuerkennen. Der Belagerungszustand lähmt die Bevölkerung. Gleichzeitig sind die Oberbürgermeisterin von Diyarbakir und ihr Amtskollege, der stellvertretende Bürgermeister Firat Anli, seit Oktober 2016 in Haft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem die Mitgliedschaft und Unterstützung der Terrororganisation PKK vor. Während ihres Besuches beobachtete Heidi Merk deswegen auch für einen Tag den Prozess gegen Firat Anli. Unser Nahostreferent hat mit ihr über ihre Erfahrungen gesprochen.

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Zunehmende Proteste gegen Ausnahmezustand in Guatemala

Polizeigewalt und -willkür, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und sexuelle Belästigung von Frauen: der vor über einem Monat nach Morden an acht Indigenen ausgesprochene Ausnahmezustand in San Juan Sacatepéquez ist vollkommen gescheitert. Außer der guatemaltekischen Regierung scheint dies allen klar.

Foto: Luis Roberto Lainez

Polizeigewalt und -willkür, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und sexuelle Belästigung von Frauen: der vor über einem Monat nach Morden an acht Indigenen ausgesprochene Ausnahmezustand in San Juan Sacatepéquez ist vollkommen gescheitert. Außer der guatemaltekischen Regierung scheint dies allen klar.

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