Frieden für den Sudan! 𝐒𝐮𝐝𝐚𝐧 𝐏𝐥𝐚𝐭𝐟𝐨𝐫𝐦 𝐟𝐨𝐫 𝐂𝐢𝐯𝐢𝐥 𝐀𝐝𝐯𝐨𝐜𝐚𝐜𝐲 (𝐒𝐏𝐂𝐀) gegründet und Resolution verabschiedet.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker unterstützte Anfang Dezember einen Workshop von Sudanesinnen und Sudanesen, der von der Bana Group for Peace and Development sowie der Kurve Wustrow organisiert wurde. Teilnehmende kamen aus unterschiedlichen Staaten der EU und aus Großbritannien. Im Ergebnis gründeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die „Sudan Platform for Civil Advocacy“ und verabschiedeten eine Resolution, die ihre Inhalte und Ziele definiert.

Von Sarah Reinke und Mai Shatta; Foto: Sudan Platform for Civil Advocacy

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Menschen aus Arzach berichten

Im Folgenden lesen Sie von Menschen, die seit Jahren in verschiedenen Regionen von Arzach/Bergkarabach ansässig waren. Sie wurden im September 2023 aus Arzach vertrieben, als Aserbaidschan einen Großangriff auf ihre Heimat startete. Jetzt leben diese Zeitzeuginnen und Zeitzeugen im Lager Siranusch in der Provinz Wajoz Dsor. Dr. Harutjun Harutjunjan, Leiter des Flüchtlingshilfsprojekts im Lager Siranusch, hat die Texte zusammengestellt, Dr. Tessa Hofmann hat sie übersetzt.

Foto: Die Stadt Schuscha in der Republik Armenien vor Ausbruch des Krieges 2023. Lily A, Flickr

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Brasilianischer Kongress hebt Lulas Veto auf und schwächt die Rechte indigener Völker

Brasilien: Gestern, am 14. Dezember, hob der Kongress das Veto von Präsident Lula gegen den Gesetzesentwurf „Marco Temporal” auf. Dieser gewährt indigenen Völker in Brasilien nur Anspruch auf Demarkierung ihrer Gebiete, wenn sie diese nachweislich am 5. Oktober 1988 – dem Tag der Verfassungsverkündigung – besiedelt hatten. Allerdings haben die wenigsten Völker schriftliche Beweise für den Anspruch auf ihre Territorien.

Von Eliane Fernandes, Foto: Hellen Loures/Cimi, Flickr

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COP28: Tausche Menschenrechte gegen Schönrechnerei – Wenn indigene Völker für die größten Treibhausgasemittenten herhalten müssen

Die diesjährige Weltklimakonferenz in Dubai könnte zu einem Markt verkommen, auf dem Emissionsausgleichsprojekte verschachert werden – für indigene Völker weltweit steht bereits jetzt viel auf dem Spiel. Ein Text von Referent Christoph Hahn.

Foto: (1) Präsident der COP28, Sultan Al-Jaber, Arctic Circle und (2) Maasai in Kenya, Anita Ritenour, Flickr

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