„Ich lebe lieber frei und ohne Geld anstatt als Sklavin“

Im Dezember 2015 erhielten die Anti-Sklaverei-Aktivisten der IRA aus Mauretanien, mit denen wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten, den Tulpen-Menschenrechtspreis des niederländischen Außenministeriums. Bei der Preisverleihung trafen wir auf die mutige Aktivistin Ghame Salem. Ihre berührende Geschichte hat Annabelle Makhloufi aus dem GfbV-Afrikareferat übersetzt.

Foto: edward musiak via Flickr

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Yezidin in IS-Gefangenschaft: „Wir waren nicht mal so viel Wert wie Tiere“

Sie ist der Hölle entkommen: Nadia Murad Basee Taha ist eine von tausenden yezidischen Frauen, die der „Islamische Staat“ (IS) verschleppte, als er die Dörfer von Yeziden, Christen und anderen Nicht-Muslimen im August 2014 überrannte. Insgesamt wurden inoffiziellen Berichten zufolge 5.000 Yezidinnen im Alter zwischen 13 und 56 Jahren entführt. Das Schicksal, das sie erwartete, ist kaum zu beschreiben: Sie wurden geschlagen, getreten und brutal vergewaltigt. Immer wieder. Drei Monate erlitt auch Nadia Murad als Sexsklavin die IS-Gefangenschaft.

von Kathrin Weckesser; Foto: UN Photo/Rick Bajornas

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„Das haben wir nicht verdient“: Die Angst der Roma-Flüchtlingskinder vor Abschiebung

Der Zustrom an Flüchtlingen nach Deutschland wird für dieses Jahr auf 800.000 geschätzt. Um Platz für sie zu schaffen, sollen vor allem Roma aus dem Kosovo abgeschoben werden. Darunter Hunderte Kinder, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Doch was bedeutet das für die Flüchtlingskinder? Wir lassen fünf von ihnen zu Wort kommen.

Foto: GfbV-Archiv

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Chotas Traum

2009 haben die Vereinten Nationen zum ersten Mal den World Humanitarian Day eingeführt. Seitdem wird jedes Jahr am 19. August den Menschen gedacht, die ihr Leben dafür nutzen, sich für andere einzusetzen. So wie Edwin Chota, der sein Leben geopfert hat für die Anerkennung der Landrechte seiner Asháninka-Gemeinde in Peru.

von Yvonne Bangert; Foto: Tomás Muñita/International Rivers/Flickr

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