Vor 20 Jahren erschütterten die Mykonos-Morde Deutschland

Berlin, 17. September 1992. In dem griechischen Restaurant „Mykonos“ treffen sich Dr. Sadegh Scharafkandi und seine Begleiter und Freunde nach dem Kongress „Sozialistische Internationale“ mit Exiliranern zum politischen Gedankenaustausch. Gegen 23 Uhr stürmen zwei von Iran beauftragte Maskierte das Restaurant und schießen auf die Männer. Scharafkandi und seine Begleiter, der Europavertreter der Demokratischen Partei Kurdistan/Iran (DPKI) Abdoli, der Deutschlandvertreter Ardalan sowie der kurdische Dolmetscher Nouri Dehkordi, werden mit insgesamt 28 Schüssen ermordet. Zwei weitere Personen, der Wirt und ein Gast, werden schwer verletzt.

Von Deborah Zocher

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Writers in Exile-Stipendiatin Pinar Selek droht lebenslange Haft in der Türkei

In diesen Augenblicken bekam ich vom P.E.N. folgenden Hinweis und Aufruf für die Schriftstellerin und Menschenrechtskativistin Pinar Selek, den ich gerne an dieser Stelle wiedergeben möchte:

„Christa Schuenke, Vizepräsidentin und Writers in Exile-Beauftragte des P.E.N., erhielt vor wenigen Stunden die Nachricht, dass der türkischen Schriftstellerin, Soziologin und Menschenrechtsaktivistin Pinar Selek, zur Zeit Stipendiatin des Writers-in-Exile-Programms des deutschen P.E.N., die Kassation eines vor über zwölf Jahren ergangenen Freispruchs droht und sie mit „einer lebenslänglichen Haftstrafe unter verschärften Bedingungen“ zu rechnen hat.“Weiterlesen »