Jair Bolsonaro kündigt den nationalen Konsens für den Schutz von Umwelt und Minderheitenrechten auf

Seit dem 01. Januar ist Jair Bolsonaro Präsident Brasiliens und schon jetzt, gut fünf Monate danach, ist eines klar erkennbar: der Präsident kündigt in Sachen Schutz von Umwelt und Klima, Menschenrechten und indigenen Völkern einen in Jahrzehnten gewachsenen nationalen Konsens bedenkenlos auf. Vor Tabubruch scheut er nicht zurück. Das gilt auch auf internationaler Ebene. Die Mitgliedschaft Brasiliens beim Klimaabkommen von Paris stellt er infrage. Den Welt-Klimagipfel der UN 2019 lud er aus. Er findet im kommenden Dezember in Santiago de Chile statt.

von Yvonne Bangert; Foto: GfbV-Archiv

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