Die chilenische Polizei hat in der vergangenen Woche (25./26.07.11) auf Mapuche, vor allem Kinder und Jugendliche, in der Mapuche-Gemeinschaft Ignacio Queipul Millana/Temucuicui geschossen. Eines der Opfer soll sich mit schweren Verletzungen im Krankenhaus befinden. Viele der Verwundeten haben sich mit Naturheilmitteln selbst um ihre Verletzungen gekümmert aus Angst, im Krankenhaus vom chilenischen Staat verhaftet zu werden. Unterdessen verdrehen die chilenischen Medien die Vorkommnisse um die brutale Unterdrückung der Mapuche zu rechtfertigen.
Von M. Jarzombski
