Neue Rohingya-Boatpeople vor Thailand und Malaysia

Text: Myriam Pechan

Nahezu 100 neue Bootsflüchtlinge der muslimischen Minderheit der Rohingya haben am 8. März 2010 Thailand erreicht, berichtete Kaladan Press am 10. März 2010. Sie wurden von thailändischer Marine aufgegriffen, die sie daran hinderte an Land zu gehen. Weiteren Zeitungsberichten zufolge (wie etwa von CNN oder Phuket Wan) handelte es sich um 93 männliche Flüchtlinge zwischen 16 und 50 Jahren. Die Militärs versorgten die Flüchtlinge mit Nahrungsmitteln, Treibstoff und anderen Hilfsgütern um sie anschließend aus den thailändischen Hoheitsgewässern zu verjagen. Thailand bleibt zu Vorwürfen stumm. Tage später erreichte das Boot schließlich die rettende Küste Malaysias. In der Nähe der Insel Langkawi wurden die Rohingya von malaysischer Marine gefunden. Sie sollen der UN-Flüchtlingsbehörde übergeben werden, hieß es in The Straits Times, einer Zeitung Singapurs. Weiterlesen „Neue Rohingya-Boatpeople vor Thailand und Malaysia“

Anhaltender Exodus von Flüchtlingen aus Burma

Es ist passiert, was zu erwarten war: nachdem sich die erste Aufregung um die willkürliche Anklage gegen Aung San Suu Kyi gelegt hat, verschwindet Burma wieder von der Landkarte medialer Berichterstattung. Traurig für Aung San Suu Kyi, traurig für Burma – und für jene, die aus Burma fliehen und denen dann trotz ihrer dramatischen Verfolgung jeglicher Schutz verweigert wird. Das gilt besonders Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya, die Woche für Woche zu Hunderten in die Nachbarländer fliehen. Weiterlesen „Anhaltender Exodus von Flüchtlingen aus Burma“