Mit dem Wind fliehen – Roman aus Sri Lanka


In diesem Blog ging ich immer wieder auf das Ende des tamilischen Bürgerkriegs in Sri Lanka ein (z.B. hier und hier). Nun las ich dieser Tage mit großer Neugierde Ranjith Henayakas Roma „Mit dem Wind fliehen“. Es ist ein bemerkenswerter Roman mit vielen persönlichen Farbtupfern, den ich an dieser Stelle nicht einfach nur besprechen, sondern nachdrücklich empfehlen kann:

Denn hier beschreibt jemand seinen Lebenswerk. Der Protagonist gerät während des Bürgerkrieges zwischen die Fronten, wird gefoltert – und dem dann dank guter Freunde die Flucht nach Deutschland gelingt. Doch damit ist er noch immer nicht in Sicherheit – denn Neonazis machen gegen Flüchtlinge mobil. Ranjith Henayaka beschreibt ein Leben, das viele von uns so nicht kennen, ein Leben jenseits der Kriminalitätsstatistik rechtsextremer Staftaten, jenseits von Medienberichten. Henayaka gelingt es, uns Wohlstanddeutschen zu zeigen, was es heißt, aus seiner geliebten Heimat fliehen und auch in seiner neuen Heimat um Leib und Leben fürchten zu müssen. Weiterlesen „Mit dem Wind fliehen – Roman aus Sri Lanka“