Unterbrochen aber nicht abgebrochen: Der Widerstand gegen die Dakota Access Pipeline geht weiter

Baustopp bei der Pipeline: Was wie ein großer Erfolg aussieht, scheint vielleicht doch nur ein Spiel auf Zeit zu sein.

Foto: Dark Sevier via Flickr

Seit April 2016 protestiert der Standing Rock Sioux Tribe nahe der Kleinstadt Cannon Ball in North Dakota gegen den bereits begonnenen Bau einer Ölpipeline. Anfang Dezember hieße es, dass es nun einen vorübergehenden Baustopp geben solle. Was wie ein großer Erfolg aussieht, scheint vielleicht doch nur ein Spiel auf Zeit zu sein.

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Die Zeit läuft ab!

Präsident Barack Obama muss indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier jetzt endlich begnadigen

Foto: Entienou via iStock

Donald Trumps Wahl zum nächsten US-Präsidenten hat international für Wirbel gesorgt. Den Native Americans bereitet sie große Ängste. Viele von ihnen befürchten, dass ihre Rechte unter Trumps Präsidentschaft noch weniger respektiert werden. Außerdem ist Trump finanziell am Bauträger der Dakota Access Pipeline in North Dakota beteiligt, gegen die Native Nations aus den ganzen USA und ihre Unterstützer rund um das Reservat der Standing Rock Sioux protestieren. Und auch die Zukunft des indianischen Bürgerrechtlers Peltier sieht unter Trump düster aus. Eine Begnadigung durch Präsident Obama ist seine letzte Chance.

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Alle hören KILI

Die Zukunft indianischer Medien in den USA ist ungewiss.

Foto: Dahan Remy via unsplash (bearbeitet)

Der Artikel erschien zuerst in der Ausgabe „Minderheiten machen Medien“ (4-5/2013) der Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“.

Die Lakota-Großmutter aus South Dakota, die zu traditionellen Klängen erwacht, der indianische Landwirt, der den Wetterbericht hört, der junge Vater, der die Stellenangebote verfolgt und der Teenager, der das Radio einfach nur wegen der Rock’n Roll-Musik laut aufdrehen möchte – all diese Menschen sollen erreicht werden. So hat es sich KILI Radio vorgenommen.

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„Ich beginne zu erkennen, dass die Zeit mir entgleitet“

Vor 40 Jahren änderte ein einziger Tag des Leben des indianischen Bürgerrechtlers Leonard Peltier.

Foto: Thomas Hawk

Vor 40 Jahren änderte ein einziger Tag des Leben des Indigenen Bürgerrechtlers Leonard Peltier. Eine Schießerei, ein unfairer Prozess und ein Leben im Gefängnis folgten. Anlässlich des traurigen Jahrestages der Schießerei hat Peltier einen Rundbrief veröffentlicht, den GfbV-Referentin für indigene Völker, Yvonne Bangert, in gekürzter Version übersetzt hat.

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Pine-Ridge-Reservat: Plakataktion für die Lakota in den USA

Das Pine-Ridge-Poster-Projekt ist eine Initiative des Fotographen Aaron Huey, mit der er die Öffentlichkeit auf die Situation der Indianer in South Dakota/USA aufmerksam machen möchte. Er hat in den letzten sechs Jahren das Leben der Lakota im Pine-Ridge-Reservat dokumentiert und beschlossen etwas gegen die katastrophalen Lebensumstände und die Diskriminierung zu unternehmen. Zusammen mit den Künstlern Shepard Fairey, der auch das „HOPE“-Plakat für Barack Obamas Präsidentschaftswahlkampf entworfen hat, und Ernesto Yerena, der sich unter anderem für die Rücknahme des Immigrationsgesetzes in Arizona einsetzt, hat Huey aus seinen Bildern eine Kampagne erarbeitet. Diese möchte er an Bushaltestellen und Plakatwänden in den gesamten Vereinigten Staaten zeigen.
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