Buchrezension: Zwischen Du und Ich

Autorin: Caroline Siems, Referentin für Digitale Kommunikation

Zwischen Du und Ich ist der neue Roman der Autorin Mirna Funk. Die Hauptfigur Nike ist als Jüdin in Ostberlin aufgewachsen, jede Straße trägt Erinnerung für sie, auch schmerzhafte. Mirna Funk fragt in ihrem neusten Werk nach Identität und Vergangenheit. Und das gelingt ihr wahnsinnig gut.

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„Die Sommer“ von Ronya Othmann

Autorin: Caroline Siems, Referentin für digitale Kommunikation

Eine Buchempfehlung: „Das ergreifende Debüt der Gewinnerin des Publikumspreises des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs (2019) über das Dasein zwischen zwei Welten“.

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Buchrezension: Edna O’Brien – Das Mädchen

Autorin: Caroline Siems, GfbV-Referentin für digitale Kommunikation

„Ich war einmal ein Mädchen, aber ich bin es nicht mehr. Ich rieche. Bin voller getrocknetem, verkrustetem Blut, und mein Kleid ist zerfetzt. Mein Inneres ein Morast“ – so beginnt der Roman „Das Mädchen“ von Edna O’Brien (Hoffmann und Campe Verlag, 2020). Die irische Schriftstellerin schreibt über die Entführung der Schulmädchen in Nigeria im Jahr 2014. Um das Schicksal besser verstehen zu können, reiste die 90-Jährige in den Nordosten Nigerias. Daraus entstand ein so starker Roman, der die Leser*innen nicht mehr loslässt.

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Delphine Horvilleurs Überlegungen zur Frage des Antisemitismus

Autorin: Hannah Mohr, GfbV-Praktikantin in der digitalen Kommunikation

Bild: Deutschlandfunk Kultur

Laut einer Studie des Jüdischen Weltkongresses hegt jede vierte deutsche Person antisemitische Gedanken. Die Befragung, die kurz vor dem Anschlag auf die Synagoge in Halle im Oktober 2019 stattfand, macht klar: Die Thematik des Essays ist aktueller denn je und greift auf, was heute oftmals als vergangene Geschichte stigmatisiert wird. Antisemitismus ist allgegenwärtig und keineswegs Vergangenheit aus Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Wie also die Balance finden zwischen ständigem Hochholen vergangener Ereignisse und dem Vergessen? 

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Minderheiten in der Literatur: „There will be no surrender“

Autorin: Yvonne Bangert, Referentin für Indigene Völker

Ein Mensch, dem schon als Kind der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Ein Leben im freien Fall. So liest sich der Lebensbericht von Mitch Walking Elk (69), Cheyenne-Arapahoe, Musiker, Lehrer, Ex-Strafgefangener, Ex-Alkoholiker, Kämpfer in der Bürgerrechtsbewegung des American Indian Movement (AIM), Vater, Großvater, Ehemann, zumindest zu Beginn.

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Buchrezension – Die Hälfte der Sonne von C. N. Adichie

Autorin: Lina Stotz, Referentin für ethnische, religiöse, sprachliche Minderheiten

Einmal im Monat werden wir euch ab sofort einen tollen Roman vorstellen. Der Fokus der ausgewählten Literatur soll vor allem auf Minderheiten liegen. Wir beginnen mit dem Werk „Die Hälfte der Sonne“ von Chimamanda Ngozi Adichie. Ein spannender und emotionaler Roman über Biafra – die Empörung über die Gräueltaten des Krieges um diese Region sind nämlich der Ursprung der Gesellschaft für bedrohte Völker. ⠀

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