Kurdische Kultur – Wie wir uns kleiden

Autorin: Ronya Othmann, Journalistin

Bild: Kamal Sido/ GfbV

Die kurdische Kleidung gibt es nicht – und trotzdem ist kurdische Kleidung schnell politisch, steht für Identität, Widerstand, Emanzipation, Tradition und Moderne. Die verschiedenen Bedeutungen verdeutlicht am Beispiel einer Hose und eines Hemds.

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Für die Freiheit politischer Gefangener

Autor*innen: Yvonne Bangert & Juliana Miyazaki, Referentinnen für Indigene Völker/ Kamal Sido, Referent für ethnische, religiöse und sprachliche Minderheiten/ Anna Buhl, Praktikantin/ Hanno Schedler, Referent für Genozid-Prävention

Bild: Gefangener/BronzeWhx/flickr.com/CC.BY

Überall auf der Welt werden Menschen in Gefängnissen festgehalten, nur weil ihre politischen und gesellschaftlichen Überzeugungen nicht denen ihrer Regierung entsprechen. Der heutige „Internationale Tag der politischen Gefangenen“ macht auf die Situation all dieser Inhaftierten aufmerksam. Oft werden sie trotz mangelnder Beweislage eingesperrt und müssen Gerichtsverfahren durchlaufen, die nicht den internationalen Standards für faire Verfahren entsprechen.

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Anhaltende Konflikte in Syrien

Autor: Jasper Killewald, Praktikant

Foto: GfbV Archiv 2016

Am 4. März 2021 jährt sich der syrische Aufstand gegen Assad zum zehnten Mal. Daran beteiligt sind längst nicht mehr nur die Auslöser des Konflikts, sondern auch Großmächte wie Russland und die USA.

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Die „Friedensquelle“ Erdogans

Autor: Jasper Killewald, Praktikant

Bild: Caroline Siems/ GfbV 2020

Am 9. Oktober 2019 startete die Türkei die Operation „Friedensquelle“, um die von Syrien ausgehende Bedrohung abzuwehren. Diese stellt dabei selbst eine Gefahr für die in Syrien lebenden Minderheiten dar.

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Inhaftierte Bürgermeister*innen: Drei Schicksale

Autorin: Caroline Siems

Bild via Wikimedia

Die türkische Regierung geht mal wieder gegen kurdische Politiker*innen vor. Doch die Öffentlichkeit schweigt dazu. In den vergangenen Monaten wurden mehrere gewählte Bürgermeister*innen in den türkischen Kurdengebieten willkürlich inhaftiert. Die Kommunen stehen jetzt unter der Zwangsverwaltung der Türkei.

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„Wir können uns nur auf uns selbst verlassen!

Autor: Jan Diedrichsen, Bundesvorsitzender

GfbV-Aktion in Berlin. Foto: Hanno Schedler 2019

Die Europäische Union kann sich auf keine verbindliche, gemeinsame Haltung zum völkerrechtswidrigen Angriff der Türkei auf Nord- und Ostsyrien verständigen. Das Scheitern der europäischen Außenpolitik wird in der unterlassenen Hilfeleistung gegenüber den Kurden deutlich. Auch in Dänemark wird das Vorgehen der Türkei zwar massiv kritisiert. Unser Bundesvorsitzende Jan Diedrichsen fragt sich in einem Beitrag für die deutsche Tageszeitung in Dänemark „Der Nordschleswiger“ jedoch, wie weit die dänische Politik gehen würde, um den Kurden beizustehen.

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Freiheit für den „kurdischen Obama“

Bild: Niels Keilhack/ GfbV 2019

Selahattin Demirtas wird oft als „kurdischer Obama“ betitelt. Nun trifft sein Bruder Süleyman bei der GfbV auf Thomas Oppermann, Vizepräsident des Bundestags.

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„Hau ab, es ist genug! Wir werden die Türkei schon irgendwie unterstützen!“

Eine literarische Darstellung des Gespräches zwischen Trump und Erdogan in Paris von einem Kurden aus Afrin.

Foto: The White House via Flickr

Donald Trumps und Recep Tayyip Erdogan trafen am Rande der Zeremonie zum Ende des Ersten Weltkrieges in Paris am 11. November 2018 aufeinander. Shekho Bello, ein Kurde aus Afrin, inspirierte dieses Treffen zu einem literarischen Ausflug. Er stellte sich vor, wie das Gespräch zwischen den beiden Präsidenten verlief.

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Kein Platz für Frauenrechte im Iran

Eine Frau ohne Kopftuch wird zum Symbol der Proteste im Iran. Es zeigt, dass Frauenrechte in der Islamischen Republik weiterhin erkämpft werden müssen-

Foto: Twitter

Der Artikel erschien zuerst in einer längeren Version in der Ausgabe „Iran: Vielvölkerstaat ohne Gleichberechtigung und Glaubensfreiheit“ (3/2010) der Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“.

Im Iran protestieren wieder Menschen lautstark. Es sind die heftigsten Proteste seit der „Grünen Revolution“ 2009. Gründe für den Protest gibt es viele, doch schon jetzt ist eine Frau zum Symbol der Iran-Proteste geworden. Sie hatte ihr Kopftuch abgenommen und es wie eine Fahne geschwenkt. In den Sozialen Medien wird sie seitdem als Ikone gesehen, die sich gegen die anhaltende Diskriminierung der Frauen in der Islamischen Republik zur Wehr setzt. Denn dort ist bis heute kein Platz für Frauenrechte.

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Doğan Akhanlı: „Ich habe nicht geschwiegen und das hat den türkischen Staat geärgert“

Der Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist Doğan Akhanlı im Gespräch

Foto: Manfred Wegener (zugeschnitten)

Am Samstagmorgen wurde der deutsche Schriftsteller Dogan Akhanli, der sich für die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern einsetzt, im spanischen Granada festgenommen. Die Türkei hat ihn mit einem Haftbefehl über Interpol suchen lassen. Es ist nicht die erste Festnahme des Schriftstellers. 1985 saß er bereits zwei Jahre im Gefängnis. 1991 floh er nach Deutschland ins Exil, nahm die deutsche Staatsbürgerschaft an. Dann wurde er 2010 bei der Einreise in die Türkei wieder verhaftet. Ein Urteil steht bis heute aus. Doch er lässt sich nicht einschüchtern. Michaela Böttcher interviewte ihn für die Ausgabe !100 Jahre Völkermord – 100 Jahre Leugnen“ (6/2014) der GfbV-Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“. Aus aktuellem Anlass stellen wir den Artikel jetzt kostenlos auf unserem Blog zur Verfügung.

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