Indigene Kandidat*innen bei der US-Wahl 2020 (Teil 2)

Autorin: Yvonne Bangert, Referentin für indigene Völker

Bild: https://indiancountrytoday.com/news/native-candidates-light-up-state-local-ballots-9vXRbpqwokaIHTxpl4RFmQ

Kandidat*innen der Native Americans haben bei den Wahlen am 3. November Geschichte geschrieben. Erfolgreich konnten sie eine Vielzahl von Mandaten auf Bundesebene, in den Staatenparlamenten und auf lokaler Ebene erringen. Allein 13 Kandiat*innen aus acht Staaten bewarben sich, teils gegeneinander, um elf Sitze im Repräsentantenhaus. Sechs von ihnen setzten sich durch. Nie zuvor hatte diese Kammer des Kongresses so viele indigene Abgeordnete.

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Indigene Kandidat*innen bei der US-Wahl 2020

Autorin: Sarah Schmitz, Praktikantin in der digitalen Kommunikation

Bild: Jens-Olaf Walter via flickr (CC BY-NC 2.0)

Denken wir an die anstehenden Wahlen in den USA fallen wohl vor allem die Namen Trump und Biden. Aber nicht nur der Präsident wird gewählt, sondern auch 435 Abgeordnete des Repräsentantenhauses, 35 der 100 Senator*innen, 13 Gouverneur*innen, sowie die Parlamente von 44 der 50 Bundestaaten. Welche Rolle spielen dabei indigene Kandidat*innen?

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Wahlrecht der Indigenen mit Füßen getreten

Autorin: Miriam Knapp, Praktikantin im Referat Indigene Völker

„Wahlkampf im Umkreis von 100 Fuß (30,5 Metern) um das Wahllokal untersagt.“; Njl via Flickr.

Der Kampf für gerechte Wahlbedingungen Indigener in den USA geht weiter. Trotz COVID-19 geben Aktivist*innen alles, um die rund 2,4 Millionen wahlberechtigten Indigenen zu mobilisieren.  

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Indigene Menschenrechtsverteidigerinnen trotzen Bedrohungen

Autorin: Linda Fiene, GfbV-Referentin in Berlin

Sich für Menschenrechte einzusetzen – das reicht in vielen Regionen der Welt schon aus, um in Gefahr zu geraten. Während sich engagierte Frauen zusätzlich geschlechtsspezifischen Bedrohungen gegenübersehen, sind indigene Frauen besonders gefährdet. Dennoch gibt es viele indigene Aktivistinnen, die allen Widrigkeiten trotzen und sich aktiv und laut für ihre Rechte einsetzen.

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Native Americans sind von Covid-19 besonders stark betroffen, aber Amerika lässt sie im Stich

Autorin: Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker

Native Americans sind prozentual wesentlich stärker von dem Covid-19-Virus betroffen, als die anderen Bevölkerungsgruppen in den USA. Mit Stand 23. April 2020 wurden vom staatlichen indianischen Gesundheitssystem (Indian Health System) offiziell 1.956 Infektionen mit Covid-19 verzeichnet. 72 Native Americans waren dem Virus erlegen. Bei insgesamt nur etwa einer Million Gesamtbevölkerung in den Reservaten sind das hohe Zahlen. Und die Tendenz ist steigend.[i]

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Presidents Day 2020: Wie Donald Trump Native Americans entwürdigt & wie sie dagegen ankämpfen

Autorin: Julia Liemann, Praktikantin in der Online Redaktion

Bild: Joe Brusky via Flickr.

Seit Donald Trump als Präsident der USA im Amt ist, hat seine Administration Richtlinien, die die Rechte indigener Völker schützen, zurückgeschraubt und missachtet die Native Americans und deren Souveränität.

Um den Kampf für Indigene Rechte zu unterstützen, müssen wir uns gegen die kontinuierliche Respektlosigkeit und Außerachtlassung der indigenen Gemeinschaften durch die Administration wenden und lernen, wie wir indigene Völker unterstützen können, wenn die Regierung sich weigert, dies zu tun. Die US-amerikanische NGO Cultural Survival hat einige wichtige Punkte zusammengestellt:

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Wahlgesetze in den USA benachteiligen Angehörige von Minderheiten

In den USA schließen Wahlgesetze vor allem Angehörige von Minderheiten aus. Sehr zum Vorteil für eine Partei.

Foto: Erik (HASH) Hersman via Flickr

Am 6. November 2018 finden in den USA die sogenannten Midterms statt. Diese Wahlen, bei denen ein Drittel der Senatoren, das gesamte Repräsentantenhaus, einige Gouverneure und die Parlamente der meisten Bundesstaaten neu gewählt werden, sind seit Wochen heiß umkämpft. Sowohl die Demokraten als auch die Republikaner stehen massiv unter Druck. Und der Wahlkampf hört in manchen Bundesstaaten nicht mal bei den Wahlgesetzen auf.

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Unterbrochen aber nicht abgebrochen: Der Widerstand gegen die Dakota Access Pipeline geht weiter

Baustopp bei der Pipeline: Was wie ein großer Erfolg aussieht, scheint vielleicht doch nur ein Spiel auf Zeit zu sein.

Foto: Dark Sevier via Flickr

Seit April 2016 protestiert der Standing Rock Sioux Tribe nahe der Kleinstadt Cannon Ball in North Dakota gegen den bereits begonnenen Bau einer Ölpipeline. Anfang Dezember hieße es, dass es nun einen vorübergehenden Baustopp geben solle. Was wie ein großer Erfolg aussieht, scheint vielleicht doch nur ein Spiel auf Zeit zu sein.

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Die Zeit läuft ab!

Präsident Barack Obama muss indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier jetzt endlich begnadigen

Foto: Entienou via iStock

Donald Trumps Wahl zum nächsten US-Präsidenten hat international für Wirbel gesorgt. Den Native Americans bereitet sie große Ängste. Viele von ihnen befürchten, dass ihre Rechte unter Trumps Präsidentschaft noch weniger respektiert werden. Außerdem ist Trump finanziell am Bauträger der Dakota Access Pipeline in North Dakota beteiligt, gegen die Native Nations aus den ganzen USA und ihre Unterstützer rund um das Reservat der Standing Rock Sioux protestieren. Und auch die Zukunft des indianischen Bürgerrechtlers Peltier sieht unter Trump düster aus. Eine Begnadigung durch Präsident Obama ist seine letzte Chance.

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Pine-Ridge-Reservat: Plakataktion für die Lakota in den USA

Das Pine-Ridge-Poster-Projekt ist eine Initiative des Fotographen Aaron Huey, mit der er die Öffentlichkeit auf die Situation der Indianer in South Dakota/USA aufmerksam machen möchte. Er hat in den letzten sechs Jahren das Leben der Lakota im Pine-Ridge-Reservat dokumentiert und beschlossen etwas gegen die katastrophalen Lebensumstände und die Diskriminierung zu unternehmen. Zusammen mit den Künstlern Shepard Fairey, der auch das „HOPE“-Plakat für Barack Obamas Präsidentschaftswahlkampf entworfen hat, und Ernesto Yerena, der sich unter anderem für die Rücknahme des Immigrationsgesetzes in Arizona einsetzt, hat Huey aus seinen Bildern eine Kampagne erarbeitet. Diese möchte er an Bushaltestellen und Plakatwänden in den gesamten Vereinigten Staaten zeigen.
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