Der Handel und die Menschenrechte: Die Forderungen der indigenen Bevölkerung zum EU-Mercosur-Abkommen

Autorin: Leonie Buß, Praktikantin

Bild: Hanno Schedler/ GfbV 2020

Vergiftungen durch Pestizide, illegale Landnahme, Menschenrechtsverletzungen, Entwaldung und Umweltzerstörung – all diese Probleme werden durch das EU-Mercosur-Abkommen zunehmen. Die indigene Bevölkerung hat daher Bedingungen für die Ratifizierung des Abkommens.

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Überfüllt und verschmutzt – Realität Indigener am Baikalsee

Autorin: Sarah Brandmeier, Praktikantin im Indigenen Referat

Bild von Eugene Kaspersky auf Flickr, 2019.

Ein Ausflug an die Perle Russlands wird immer populärer. Doch weder Anwohner*innen noch Infrastruktur sind auf die Menschenmassen vorbereitet. Der See verschmutzt und indigene Ewenken und Burjaten kämpfen um ihre Identität.

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Tourismus – Gefahr für Grönland?

Autorin: Sarah Brandmeier, Praktikantin im Indigenen Referat

Bild: Kai Voet van Vormizeele auf flickr; Ilulissar, Grönland 2018

Grönland hofft durch mehr Tourismus auf mehr Wohlstand und Unabhängigkeit von Dänemark. Doch der wachsende Wirtschaftszweig birgt nicht nur Vorteile für die Indigenen.

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Überlebenskampf der Indigenen in Brasilien

Autorin: Juliana Miyazaki, Referentin für Indigene Völker

Die Situation der Indigenen in Brasilien ist prekär: Sie sind nicht nur durch die Pandemie stärker gefährdet als andere Bevölkerungsgruppen, stattdessen sind sie auch durch die indigenenfeindliche Regierung unter Jair Bolsanaro unter schwerem Beschuss. Holzfäller, Goldgräber und Rinderzüchter fühlen sich durch die Regierung ermutigt, weiter in indigene Gebiete vorzudringen. Neben der Zerstörung des indigenen Lebensraums bringen diese Eindringlinge auch das Covid-19 Virus zu den Indigenen, die sich in Selbstisolation zurückgezogen haben. Es ist daher unerlässlich, die Eindringlinge durch eine wirksame Politik aus den indigenen Gebieten zu entfernen und weitere Invasionen zu verhindern. Durch die Pandemie wird der institutionelle Rassismus gegenüber den Indigenen erneut deutlich. Der Zugang zu einer Gesundheitsversorgung wird erschwert, es herrscht Mangel an allem, die für die Indigenen zur Verfügung gestellten öffentlichen Mittel werden durch die Behörden nicht zur Verfügung gestellt.

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Indigene Menschenrechtsverteidigerinnen trotzen Bedrohungen

Autorin: Linda Fiene, GfbV-Referentin in Berlin

Sich für Menschenrechte einzusetzen – das reicht in vielen Regionen der Welt schon aus, um in Gefahr zu geraten. Während sich engagierte Frauen zusätzlich geschlechtsspezifischen Bedrohungen gegenübersehen, sind indigene Frauen besonders gefährdet. Dennoch gibt es viele indigene Aktivistinnen, die allen Widrigkeiten trotzen und sich aktiv und laut für ihre Rechte einsetzen.

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Kohle ist ein schmutziges Geschäft

Autorin: Yvonne Bangert, GfbV-Expertin für Indigene Völker

Bild: Fridays for Future via Flickr

Vom interkontinentalen Kohledeal zwischen Australien und Asien profitiert nur der indische Mischkonzern ADANI.

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„Frischer Schnee ist schwarz im Land der Schoren“

Was verbindet das Rheinland mit Südsibirien?

Bild: Tjan Zaotschnaja, Vladislav Tannagaschev und Dimitri Berezhkov demonstrieren bei der RWE-Jahreshauptversammlung 2016 gegen die Kohleimporte von RWE aus Südsibirien. Dort werden für den Kohleabbau indigene Gemeinschaften vertrieben.

Über 6.000 Kilometer liegen zwischen dem Rheinland und der Region Kuzbass in Südsibirien. Und doch gibt es Gemeinsamkeiten: In beide Regionen wird Kohle im Tagebau gefördert. Der Essener Energiekonzern RWE fördert Braunkohle in Deutschland und importiert Steinkohle aus Südsibirien. Gegen beides wächst der Widerstand.

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