Mary Simon löst kanadisches Parlament auf

Indigene könnten Königsmacher*innen werden

Autorin: Yvonne Bangert, Referentin für indigene Völker

Bild: pixabay

Heute, am 20. September 2021, finden in Kanada vorgezogene Neuwahlen statt. Generalgouverneurin Mary Simon, Inuk und Repräsentantin der britischen Krone in Kanada, stimmte der Auflösung des Parlaments und dem Wahltermin zu. Indigene könnten dabei zu Königsmacher*innen werden, denn in einer ganzen Reihe von Wahlbezirken stellen sie bis zu elf Prozent der Wahlberechtigten.

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Indigene Kandidat*innen bei der US-Wahl 2020 (Teil 2)

Autorin: Yvonne Bangert, Referentin für indigene Völker

Bild: https://indiancountrytoday.com/news/native-candidates-light-up-state-local-ballots-9vXRbpqwokaIHTxpl4RFmQ

Kandidat*innen der Native Americans haben bei den Wahlen am 3. November Geschichte geschrieben. Erfolgreich konnten sie eine Vielzahl von Mandaten auf Bundesebene, in den Staatenparlamenten und auf lokaler Ebene erringen. Allein 13 Kandiat*innen aus acht Staaten bewarben sich, teils gegeneinander, um elf Sitze im Repräsentantenhaus. Sechs von ihnen setzten sich durch. Nie zuvor hatte diese Kammer des Kongresses so viele indigene Abgeordnete.

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Indigene Kandidat*innen bei der US-Wahl 2020

Autorin: Sarah Schmitz, Praktikantin in der digitalen Kommunikation

Bild: Jens-Olaf Walter via flickr (CC BY-NC 2.0)

Denken wir an die anstehenden Wahlen in den USA fallen wohl vor allem die Namen Trump und Biden. Aber nicht nur der Präsident wird gewählt, sondern auch 435 Abgeordnete des Repräsentantenhauses, 35 der 100 Senator*innen, 13 Gouverneur*innen, sowie die Parlamente von 44 der 50 Bundestaaten. Welche Rolle spielen dabei indigene Kandidat*innen?

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Wahlrecht der Indigenen mit Füßen getreten

Autorin: Miriam Knapp, Praktikantin im Referat Indigene Völker

„Wahlkampf im Umkreis von 100 Fuß (30,5 Metern) um das Wahllokal untersagt.“; Njl via Flickr.

Der Kampf für gerechte Wahlbedingungen Indigener in den USA geht weiter. Trotz COVID-19 geben Aktivist*innen alles, um die rund 2,4 Millionen wahlberechtigten Indigenen zu mobilisieren.  

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Native Americans sind von Covid-19 besonders stark betroffen, aber Amerika lässt sie im Stich

Autorin: Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker

Native Americans sind prozentual wesentlich stärker von dem Covid-19-Virus betroffen, als die anderen Bevölkerungsgruppen in den USA. Mit Stand 23. April 2020 wurden vom staatlichen indianischen Gesundheitssystem (Indian Health System) offiziell 1.956 Infektionen mit Covid-19 verzeichnet. 72 Native Americans waren dem Virus erlegen. Bei insgesamt nur etwa einer Million Gesamtbevölkerung in den Reservaten sind das hohe Zahlen. Und die Tendenz ist steigend.[i]

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Die Arktis schmilzt – der Kampf um die Rohstoffe beginnt

Autorin: Tilia Götze, Praktikantin im Fachreferat für Indigene Völker

Christopher Michel via: Flickr

Das einst ewige Eis der Arktis schmilzt immer schneller und die großen Industrienationen – darunter Deutschland – machen sich bereit zur Erschließung der Rohstoffe. Für die indigene Bevölkerung besteht hierbei die Gefahr der Zerstörung ihrer traditionellen Kulturen und der Missachtung ihrer Rechte. Auch die Auswirkungen der Eisschmelze auf die Klimakrise gehen durch die Wirtschaftsinteressen der Staaten im Diskurs unter.

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Warum will Trump Grönland kaufen?

Bild: Rita Willaert via Flickr.

Autor: Jan Diedrichsen, Bundesvorsitzender der GfbV

Ganz Grönland und Dänemark reiben sich heute morgen die Augen: Der amerikanische Präsidenten Donald Trump hat auf Twitter seinen Staatsbesuch in Kopenhagen, der in zwei Wochen stattfinden sollte, kurzerhand abgesagt. Der Hintergrund: Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen (Soz.) hatte das „Angebot“ des Präsidenten abgelehnt, über den Verkauf der weltweit größten Insel, Grönland, zu verhandeln. Mit dem Verweis, Grönland gehöre nicht Dänemark, sondern den Grönländern. Trump as always: Nach beleidigt, folgte die Absage des Besuchs. Die Königin und die erst kürzlich gewählte neue Regierungschefin in Dänemark haben nun unverhofft einen Tag ohne Termine im Kalender.

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Wie die Welt enden wird

Manchmal sollten wir alten Weisheiten zuhören.

Foto: SteveRaubenstine via pixabay

Alte Weisheiten sind nicht gerade etwas, bei denen die meisten von uns vor Freude aufspringen. Meist verdrehen wir die Augen und denken heimlich, dass wir es besser wissen. Doch manchmal sollten wir vielleicht doch zuhören.

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Die Zeit läuft ab!

Präsident Barack Obama muss indianischen Bürgerrechtler Leonard Peltier jetzt endlich begnadigen

Foto: Entienou via iStock

Donald Trumps Wahl zum nächsten US-Präsidenten hat international für Wirbel gesorgt. Den Native Americans bereitet sie große Ängste. Viele von ihnen befürchten, dass ihre Rechte unter Trumps Präsidentschaft noch weniger respektiert werden. Außerdem ist Trump finanziell am Bauträger der Dakota Access Pipeline in North Dakota beteiligt, gegen die Native Nations aus den ganzen USA und ihre Unterstützer rund um das Reservat der Standing Rock Sioux protestieren. Und auch die Zukunft des indianischen Bürgerrechtlers Peltier sieht unter Trump düster aus. Eine Begnadigung durch Präsident Obama ist seine letzte Chance.

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Alle hören KILI

Die Zukunft indianischer Medien in den USA ist ungewiss.

Foto: Dahan Remy via unsplash (bearbeitet)

Der Artikel erschien zuerst in der Ausgabe „Minderheiten machen Medien“ (4-5/2013) der Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“.

Die Lakota-Großmutter aus South Dakota, die zu traditionellen Klängen erwacht, der indianische Landwirt, der den Wetterbericht hört, der junge Vater, der die Stellenangebote verfolgt und der Teenager, der das Radio einfach nur wegen der Rock’n Roll-Musik laut aufdrehen möchte – all diese Menschen sollen erreicht werden. So hat es sich KILI Radio vorgenommen.

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